Messtechnik und Prüfstandbau - nichts für mal so eben nebenbei ...

Oft stellt es Entwicklungsabteilungen vor eine schwierige Aufgabe, bei meist zeitkritischen Neuentwicklungen auch noch eine Prüfumgebung zu entwickeln. GDS-Engineering ist darauf spezialisiert, Sie kompetent und zielführend zu unterstützen.

GDS - Inspektions- und Prüfstände sind in Zusammenarbeit mit unseren Partnern nach gemeinsam ausgearbeiteten Konzepten entwickelt. Grundsätzlich sind unsere Inspektions- und Prüfstände auf höchste Zuverlässigkeit und kleinste Toleranzen (Messgenauigkeit in Promille-Bereich) ausgelegt. Eine einwandfreie Kommunikation mit den Prüflingen über CAN-, FlexRay- oder SPI-Bussystem ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Im Vordergrund steht dabei auch die benutzerfreundliche Oberfläche. Unsere Inspektions- und Prüfstände werden generell mit NI-Steuerungen und LabView als Graphical-User-Interface konzipiert. 

 

 

Mit folgenden Messgrößen haben wir bereits Erfahrung:

  • Weg
  • Kraft
  • Volumen
  • Druck
  • Drehmoment
  • Durchflussmenge
  • Beschleunigung
  • Drehzahl
  • Berührungslose Abstandsmessung
  • Geschwindigkeit (Berechnung aus Messgrößen)
  • Wirkungsgrad (Berechnung aus mehreren Messgrößen)

Ihnen fehlt eine Messgröße - fragen Sie bei uns an!

 

Eine vollständige Informationspräsentation zu unseren Prüfständen steht hier zum Download bereit.       

 In der Folge finden Sie Beispiele zu bislang gelieferten Projekten.

zum Testen und der Qualitätskontrolle von Komponenten

Folgende Anwendungen können getestet werden:
* Druckluftanwendungen (bis 20 bar)
* Vakuumanwendungen (bis 3 mbar)
* Flüssigkeiten (bis 150 bar)

Alle Messungen können wie oben beschrieben durchgeführt werden. Die Kommunikation kann über CAN-Bus oder andere BUS-Systemen bzw. über direkte Ansteuerung der Komponenten erfolgen.

 

 

 

Eine Scheibenbremse mit integrierter elektrischer Handbremse wird funktionell untersucht.
Bremse und Elektroantrieb werden getrennt und über eine Messwelle mit Momentenmessung und Verdrehwinkelmessung wieder miteinander verbunden.
Der Prüfstand misst Motorspannung und Motorstrom, Drehmoment, Drehzahl, Drehwinkel und die Spannkraft.
Berechnet werden online Motordrehzahl, Kolbenhub, Ausgangsleistung und diverse Wirkungsgrade.
Vor den Messungen können automatisierte Betätigungssequenzen programmiert werden.
Eine Testsequenz mit automatisierter Auswertung und Soll/Ist-Vergleich mit parametrierbaren Größen ist auch vorhanden.

 

Eine ABS-Hydraulik wird funktionell untersucht.
Nachdem die Hydraulik manuell verrohrt ist, wird diese automatisch entlüftet.
Über das Steuergerät läuft anschließend ein Funktionstest ab, bei dem Ventile und Motor des ABS angesteuert werden.
Auch der Druckaufbau des Prüfstands wird vom Steuergerät vorgenommen.

Mit einer Variante dieses Prüfstands wurden mehrere Tausend ABS-Systeme mit einer Schnellverrohrung mittels einer Presse getestet und automatisch bewertet.


 

Während Bremsenkomponenten für den Automobilhersteller "trocken" ausgeliefert werden, müssen einige Komponenten für den Service mit Bremsflüssigkeit gefüllt werden.
Dieser Prüfstand evakuiert das ABS bis auf ein minimales Restvakuum, führt einen Dichtigkeitstest durch und befüllt die Einheit anschließend mit Bremsflüssigkeit.
Anschließend wird der Füllbereich wieder getrocknet und die nächste Einheit kann befüllt werden.
Die Bremsflüssigkeit wird permanent unter Vakuum umgewälzt, dabei entgast und von Feuchtigkeit befreit.


 

Gemessen wird die Volumenaufnahme einer Bremsenkomponente bei kontinuierlich zunehmendem Druck.
Das Gerät verfügt über eine integrierte Entlüfterpumpe. Die Bedienung ist sehr einfach, die Eigenvolumenaufnahme wird im Gerät gespeichert und bei jeder Messung automatisch kompensiert. Sie kann jederzeit neu gemessen und gespeichert werden. 


 

Der Prüfstand führt Analysen an trockenen ABS-Systemen durch.
Es gibt einen Niederdruckbereich bis 6 bar, einen Mitteldruckbereich bis 60 bar und einen Hochdruckbereich bis 200 bar.
Getestet wird die Dichtigkeit der internen Komponenten bei niedrigen Drücken, die Leistung der Pumpe bei mittleren Drücken und die Dichtigkeit und Festigkeit bei hohen Drücken.


 

Der Prüfstand führt pneumatische Dichtigkeitstests an trockenen Bremsenkomponenten durch.
Als Prüfdrücke können 10-200 bar oder 0,5 bis 6 bar Überdruck und 0- -1000 mbar Unterdruck verwendet werden.
Die Prüfsequenzen können frei gestaltet werden. Eine Testsequenz kann mehrere Dichtigkeitstests mit unterschiedlichen Prüfdrücken enthalten.


 

Mit einem Prüfstand können 6 Paar Bremsen gleichzeitig getestet werden. Jedes Bremsenpaar kann mit unterschiedlichen Programmen getestet werden. Die Programme können mit der zugehörigen Software einfach erstellt, editiert und archiviert werden. Die Bremsen können elektrisch stromabhängig oder spannkraftabhängig gesteuert werden, ein hydraulischer Druck kann zu beliebigen Zeitpunkten zusätzlich auf- bzw. abgebaut werden. Der Prüfstand kann auch eine Klimakammer steuern.

 

Der Prüfstand wurde zur Durchführung von Dauertests für Handbremsbetätigungen entwickelt. Über Pneumatikzylinder werden frei programmierbare Seilzugkräfte eingestellt, über einen hydraulischen Druckumsetzer werden frei programmierbare Hydraulikdrücke eingestellt. Die Programme können mit der zugehörigen Software einfach erstellt, editiert und archiviert werden. Die Zeitpunkte für Seilkraft und Hydraulikdruck können frei gewählt werden.




 

Der GdS-Bremskreisabschalter dient zum Test von Bremssystemen in Testfahrzeugen.

Der Schalter ist zur Betätigung von speziellen Magnetventilen (nicht im Lieferumfang enthalten) vorgesehen. Die Magnetventile unterbrechen die Verbindung von Hauptbremszylinder zu den Fahrzeugbremsen.



 

Während Bremsenkomponenten für den Automobilhersteller "trocken" ausgeliefert werden, müssen Komponenten für den Service oder der Entwicklung vor der Auslieferung mit Bremsflüssigkeit gefüllt werden.
Dieser Prüfstand evakuiert die Bremszange bis auf ein minimales Restvakuum, führt einen Dichtigkeitstest durch und befüllt die Einheit anschließend mit Bremsflüssigkeit.
Anschließend wird der Füllbereich wieder getrocknet und die nächste Einheit kann befüllt werden.
* Vakuumanwendungen (bis < 2 mbar)
* Bremsflüssigkeit (bis 30 bar)
* Füllmenge bis 200 cm³